VPN-Server für iOS oder macOS selbst betreiben

Es gibt Situationen, in denen hätte man gerne einen VPN-Server zur Verfügung, um Datenverkehr in einer unsicheren Umgebung transportieren zu können. Das kann beispielsweise an Hotspots in Hotels, am Flughafen oder Bahnhof sein, da diese in aller Regel aus Gründen der Praktikabilität nicht verschlüsselt sind. Nutzt man dann unverschlüsselte Dienste, bspw. wird eine Webseite ohne HTTPS (TLS-Verschlüsselung) aufgerufen, kann diese Information mit einfachen Mitteln durch alle Nutzer des Hotspots abgegriffen werden. Die Lösung ist hier die Nutzung eines VPN-Servers (Tunnels), um die sensiblen Daten dort hindurch über das unsichere Netz zu übertragen.

Es gibt eine Reihe von kostenpflichtigen VPN-Diensten, welche VPN-Tunnel für solche Zwecke bereitstellen. Manchmal jedoch leider mit Volumenbeschränkung.

Sofern man einen öffentlich verfügbaren Server im Internet hat, bspw. aus der Cloud, kann man einen VPN-Server mit relativ einfachen Mitteln selbst betreiben und dann mit iOS (iPhone, iPad) oder macOS nutzen.

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Tipp: ssh-copy-id mit abweichendem SSH-Port

ssh-copy-id ist ein Linux-Tool zum Aufsetzen der Public-Key-Authentication über SSH zwischen zwei Linux-Maschinen. Das Tool übernimmt dabei das automatische Kopieren des Public-Keys eines Users auf die Zielmaschine.

Setzt man das Tool in der Standardkonfiguration ein, klappt es ausgezeichnet. Sobald man jedoch den SSH-Daemon auf einen anderen Port konfiguriert hat, bspw. Port 2222, läuft das Tool ins leere. Im Standard unterstützt ssh-copy-id unter Ubuntu Linux keinen frei wählbaren SSH-Port. Entsprechend der man-Page sind nur ein paar Parameter verfügbar:

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